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Aquatische Neozoen im Bodensee

ANEBO

Die Einschleppung und Ausbreitung aquatischer Neozoen (wasserlebender, nicht heimischer Tierarten) spielen eine immer größere Rolle für unsere Gewässer. Diese Verschleppung wird durch erhöhte Mobilität, die Öffnung von Schifffahrtswegen über zoogeografische Grenzen hinaus und durch den zunehmenden interkontinentalen Warenverkehr begünstigt.

Diese Seiten informieren über die wirbellosen aquatischen Neozoen des Bodensees und deren Etablierung. Für Hinweise zu Neufunden oder Ähnlichem sind wir daher immer dankbar.

Hintergrund

Durch das Auftreten der Groberippten Körbchenmuschel Corbicula fluminea und des Großen Höckerflohkrebses Dikerogammarus villosus im Bodensee Anfang dieses Jahrtausends gewann das Thema aquatische Neozoen auch hier verstärkte Aufmerksamkeit. Die Folgen der Neozoenausbreitung auf die Biozönosen des Bodensees und seines Einzugsgebiets, auf den Fischbestand, aber auch auf andere Bereiche der Seenutzung wie Fischerei, Schifffahrt und Tourismus waren dagegen weitgehend unbekannt.

Bis zum Jahr 2006 wurde im Rahmen des vom Institut für Seenforschung (ISF/LUBW) koordinierten INTERREG-Projekts ANEBO (Aquatische Neozoen im Bodensee) der Kenntnisstand zu diesem Thema verbessert und Handlungsoptionen für die Gewässerschutzarbeit am Bodensee entwickelt. Das dort gestartete Neozoenmonitoring Bodensee wird seitdem fortgeführt und die aktuellen Ergebnisse dargestellt. Generell wird hier über die aktuelle Situation am Bodensee berichtet.

© ANEBO, gefördert im Rahmen von Interreg III, Stand: 24.05.2016, Impressum